Die Bootstour

Es war eine Bootsfahrt, die ich so wohl nie wieder erleben werde. Und ganz sicher werde ich sie nie in meinem Leben wieder vergessen.

ch war allein hier, da eine Freundin wegen Migräne in letzter Minute abgesagt hatte. Obwohl, so richtig allein war ich nun auch wieder nicht, da sich auf diesem Schiff außer mir noch mindestens zwanzig andere Menschen befanden. Es war eine Ausflugsfahrt hinaus auf die Ostsee.

Die Stimmung an Bord war gut. Viele sonnten sich, manche aßen eine Kleinigkeit, aber die meisten Ausflügler hatten ein Getränk in der Hand, da es an diesem Tag doch recht warm war. Schwitzen musste keiner, da uns eine kräftige, salzige Seebrise um die Nase pustete, aber Durst hatten wir alle.

Ich stand an die Reling gelehnt und beobachtete schon seit geraumer Zeit die beiden Männer auf der anderen Seite des Decks. Sie waren so geschätzte Mitte dreißig und schienen Kumpels zu sein, Beide unterhielten sich angeregt. Ab und zu lachten sie auf; sie schienen also ein lustiges Thema zu haben. Einer von ihnen weckte mein Interesse ganz besonders. Er war dunkelhaarig mit ersten grauen Haaren an den Schläfen. Und er war groß und schlank. So wie ich es mochte. Seine Zähne blitzten weiß und ebenmäßig zwischen seinen Lippen hervor wenn er lachte. Überhaupt hatte sein Lachen etwas so ansteckendes, dass auch ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte, wenn ich ihn lachen sah.

Ich hatte nicht genau mitgezählt, aber es schien mindestens sein drittes Mineralwasser zu sein, dass er trank. Mir selber ging es ebenso. Zum einen langweilte ich mich ein bisschen und zum anderen hatte auch ich in der heißen Sonne mächtigen Durst. Da, jetzt sah er zu mir herüber. Ob er mich wohl auch attraktiv fand? Kurz überlegte ich, was ich heute so unbedarft aus meinem Schrank geholt hatte. Ohne besonders auffällig an mir heruntersehen zu wollen, dachte ich nach. Ja, es war ein kurzer, weißer Rock und ein dunkelblaues Sonnentop, das recht eng geschnitten war. An den Füßen trug ich weiße Leinenturnschuhe und meine langen blonden Haare hatte ich zu einem Pferdeschwanz zurück gebunden. Ich war zufrieden und freute mich, dass meine langen, sonnengebräunten Beine in dem kurzen Rock hervorragend zur Geltung kamen.

Langsam aber sicher meldete sich die Cola in meiner Blase und gab mir unmissverständlich zu verstehen, dass sie wieder nach draußen wollte. Auf keinen Fall konnte ich aber jetzt meinen fabelhaften Beobachtungspunkt verlassen, und so beschloss ich noch zu warten. Den Männern gegenüber schien es ähnlich zu gehen. Besonders „meiner“ trat schon seit geraumer Zeit von einem Bein auf das andere. Immer wieder verlagerte er sein Gewicht, und immer wieder schob er unauffällig die rechte Hand in seine Hosentasche. Warum ging er nicht zum Klo? Als ich mir diese Frage stellte, fühlte auch ich den Druck wieder stärker. Wie eine Welle brandete er in meiner Blase auf.

Jetzt wollte ich aber doch gehen, die beiden würden sicher auch noch hier sein, wenn ich gleich zurückkäme, tröstete ich mich. Ich machte mich auf den Weg, ging an den beiden vorbei, und stieg die Treppe hinunter ins Unterdeck. Dort befanden sich die Toiletten, das hatte ich vorhin schon erspäht. Ah ja, da vorn stand es ja: WC. Für „Herren“ direkt neben der Tür für „Damen“. Ich drückte die Klinke hinunter. Nichts tat sich. Was war das? Verschlossen? Das konnte doch nicht sein. Mittlerweile wurde es richtig dringend und mit dem Gedanken im Hinterkopf, vor dem Klo zu stehen, und doch nicht pinkeln zu können, spürte ich den Druck gleich um ein vielfaches stärker. Was sollte ich nur tun? Da ich mich unbeobachtet fühlte, presste ich meine Hand zwischen die Beine.

Ich war nicht so unbeobachtet wie ich dachte, denn als ich dort stand, mit überkreuzten Beinen, und die Hand zwischen meinen Schenkeln, sprach mich plötzlich eine dunkle Stimme an. „Es ist zu. Leider. Das musste ich vorhin auch schon feststellen.“ Erschrocken drehte ich mich um. Es war der gutaussehende große vom Außendeck. „Ausgerechnet er erwischt mich hier in dieser Haltung“, dachte ich noch, als ich in seine Augen sah, und glaubte, mich in ihnen verlieren zu können. Zumindest wenn ich nicht gerade in dieser elenden Pinkelnot wäre. Ich konnte nicht stillstehen und trat von einem Bein aufs andere, als ich sagte: „Ja, doof. Und ich muss ziemlich dringend!“ Er sah mich verständnisvoll an und hatte beide Hände in den Taschen seiner Jeans vergraben als er sagte: „Ja, ich auch. Vor rund einer halben Stunde, als ich es schon einmal versuchte, waren die Toiletten auch schon geschlossen.“

Ach, daher. Jetzt wurde mir klar, warum er auch draußen schon so nervös war. „Was sollen wir nur tun?“, fragte ich ihn und meine Stimme klang verzweifelter, als ich es wollte. Er zuckte mit den Schultern. „Abwarten, schätze ich. Wahrscheinlich schließen sie sie gleich wieder auf. Vielleicht sind es Reparaturen oder Reinigungsarbeiten…“ Ich nahm meine Hand wieder aus meiner Körpermitte heraus. Gerade war es ein wenig erträglicher geworden und ich lehnte mich an den Tisch, der hinter uns stand. Er stellte sich zu mir, lehnte sich auch mit dem Hintern an die Tischkante und verriet mir, dass er Magnus hieß. Wir vertieften uns in ein interessantes Gespräch, in dessen Verlauf wir aber beide merklich unruhiger wurden. Magnus versuchte, es mit cooler Gelassenheit zu überspielen. Dass er sich aber immer mal wieder nach vorn beugte, und dabei seine Oberschenkel zusammendrückte verriet, dass es bei ihm inzwischen superdringend geworden sein musste. Aber mir ging es ja nicht anders. Auch ich konnte es kaum noch halten.

„Magnus?“ Ich flüsterte. „Ja?“ Er sah mich fragend an, seinen Schritt mit der Hand in der Hosentasche fest drückend. „Ich mache mich noch nass, wenn nicht bald jemand kommt!“ Magnus sah auf den Boden, als er meine Worte hörte und nickte. „Geht mir genauso, Christine.“ Seine Antwort klang verzweifelt und fast keuchend sprach er sie aus. Ich tänzelte neben ihm mit den Füßen auf der Stelle, die Hand wieder in meine Mitte gepresst. „Oh, gleich geht es nicht mehr, gleich läuft es!“ Ich wusste nicht was ich tun sollte. Magnus sah mich an. Ich seinen Augen konnte ich nur den einen Wusch ablesen, endlich, endlich pinkeln zu dürfen. „Gott, Christine, ich muss so dringend pissen, wie noch nie vorher in meinem Leben!“ Ich weiß bis heute nicht, ob es nur eine Täuschung durch das Licht, oder ähnliches war, aber ich meinte in diesem Moment gesehen zu haben, dass seine Augen feucht waren, als er sich mir derart verzweifelt offenbarte.

Magnus stöhnte leise, dann griff er sich plötzlich wie in einem Reflex von außen kraftvoll in den Schritt seiner Jeans. Er beugte sich dabei leicht nach vorn. Ich sah ihn an, und auch bei mir bäumte sich der Druck noch einmal kräftig auf. Auch ich stöhnte leise und ging neben ihm in die Hocke. „Was tust Du?“ fragte er mich leise. „Lässt du es laufen?“ Ich fand kurz, dass die Idee gar nicht schlecht war, verbot es mir aufgrund meiner guten Erziehung aber selber, hier den Teppichboden nass zu machen. „Nein, so ist es erträglicher!“ Magnus nickte und sah sich hilflos um. „Hier ist aber auch gar nichts wo man mal…“ „Leider nicht“, fiel ich ihm ins Wort, und stand wieder auf. Das Aufstehen war wie eine Aufforderung an meine Blase, sich wieder eindringlich zu melden. „Ich kann nicht mehr, ich schaff’s nicht mehr lange, Magnus!“ Er keuchte und presste sich wieder die Faust in den Schritt. „Ich auch nicht. Mir steht’s bis ganz vorn in die Spitze, Christine!“ Und dann fügte er hinzu, so leise, dass es wohl nur für ihn bestimmt war: „Verdammt, ich muss, ich muss, ich muss!“

„Vielleicht hilft es ihm ja“, dachte ich noch, als ich auch schon in größter Not spürte, dass der Drang übermächtig wurde und ein kleiner Strahl sich den Weg in mein Höschen suchte. So sehr ich mich auch dagegen wehrte und so sehr ich weiterhin versuchte, meinen Schließmuskel weiterhin geschlossen zu halten, so hilflos war ich doch, als ich fühlte, wie es plötzlich warm und nass in meinem Slip wurde. „Oh nein, jetzt läuft schon ein bisschen!“, sagte ich und panisch sah ich erst an mir herunter, dann in Magnus‘ Gesicht. Der aber war in größter Desperation mit sich selbst beschäftigt und knetete sich jetzt ununterbrochen seinen Penis durch die Jeans hindurch. Ich konnte meinen Strahl wieder stoppen, aber nur kurz, denn als ich mich bewegte, spürte ich, wie meine Blase mit Gewalt ihre Entleerung fortsetzen wollte, und einen weiteren hinterher schickte. Oh, ja, zugegebenermaßen war es wundervoll. Eine kleine Erleichterung und ein wohliges Gefühl gleichzeitig…

„Ohhh, nun kommt noch mehr! Oh nein!“ Magnus sah zu mir. Er hatte meine Worte gehört und blickte in meinen Schritt, in den ich noch immer meine Hände gepresst hielt. Er sah, dass an den Innenseiten meiner Oberschenkel ein kleines, gelbes Rinnsal herablief. Das war zu viel für ihn, und jetzt siegte sein Stolz und sein Wille, auf gar keinen Fall in seine Hose pinkeln zu wollen. Dazu kam wohl auch eine gehörige Portion Wut wie es aussah, denn in diesem Moment ging er nach vorn an die Toilettentür und öffnete den Reißverschluss seiner Jeans. Dann ging alles sehr schnell. Er griff er mit dem Daumen der linken Hand hinein und zog den Bund seiner Boxershorts hinunter. Mit seiner rechten Hand zog er gleich darauf vor Anstrengung schneller atmend, es immer noch unterdrücken zu müssen, seinen Penis hervor. Im gleichen Moment schoss es auch schon kraftvoll aus ihm heraus. Er stöhnte vor Erleichterung auf und zischend pinkelte er mit einem dicken, heißen Strahl genau vor die verschlossene Klotür. Er beugte seinen Oberkörper nach hinten und hatte seine Beine auseinander gestellt. Dann hörte ich ihn befreit auflachen. „Christine, es ist fast so schön wie ein Orgasmus!“, sagte er grinsend, jetzt wieder auf seinen Penis und den nicht enden wollenden Urinstrahl herunter sehend.

Mit zappelnden Beinen schaute ich ihm zu, noch immer verzweifelt um Beherrschung kämpfend und auf einen Matrosen hoffend, der mir doch noch die Toilettentür aufschließen würde. Dass diese Hoffnung wohl vergeblich war, hatte Magnus mir anschaulich bewiesen und ich stellte in höchster Not fest, dass auch ich jeden Moment pinkeln müsste. Dass ich es keine Minute mehr würde zurückhalten können. Er kam wieder zu mir. Lächelnd und mit einem unglaublich gelösten und entspannten Gesichtsausdruck. „Und was machen wir jetzt mit Dir?“ Ich weinte fast. Mit Tränen in den Augen zuckte ich mit den Schultern. Ich stand vorn übergebeugt und hielt mich zu, so gut ich konnte. „Ist Dein Slip nicht ohnehin schon nass?“ Seine Stimme war so herrlich tief und beruhigend.

Ich nickte. „Dann lass doch laufen. Unter dem Rock wird man es hinterher doch gar nicht sehen.“ Er tat mir gut, so nah neben mir. Ich hatte das Gefühl, dass er mir Schutz gab und so stellte ich meine Beine auseinander. In genau dieser Sekunde lief es auch bei mir. Es gab kein Halten mehr. Erst saugte sich mein Slip bis zu meinem Po voll. Es war herrlich warm und aufregend. Dann konnte aber irgendwann der Stoff keine weitere Flüssigkeit mehr aufnehmen und es lief in einem Strahl aus meinem Höschen direkt auf den Teppich unter mir. Mit einem prasselnden Geräusch kam mein Urin dort auf und auch ich lachte vor Wohlgefühl und Erleichterung in mich hinein. Mittendrin fühlte ich Magnus‘ Arm, der um meine Taille lag, und der sich traumhaft anfühlte.

Wir gingen zurück an Deck und fanden seinen Kumpel schlafend auf einem der Liegestühle vor. Magnus lachte und schüttelte amüsiert den Kopf. Wir ließen ihn in Ruhe und suchten uns einen schönen Platz in der Sonne, an dem wir uns noch viel voneinander erzählten. Wir unterhielten uns blendend und als der Hafen wieder in Sicht kam, fragte er mich, ob ich Lust hätte, morgen mit ihm Essen zu gehen, da er mich gern wiedersehen würde. Außerdem fand er, dass so ein Erlebnis doch zusammenschweiße. Das fand ich auch und mit einem Lächeln gab ich ihm recht.

Bevor alle Passagiere wieder von Bord gelassen wurden, knackte es jedoch noch einmal in den Lautsprechern und der Kapitän meldete sich zu Wort. Er drückte sein Bedauern darüber aus und entschuldigte sich dafür, dass die Besatzung wohl vergessen habe, die Toiletten vor Ablegen des Schiffes aufzuschließen.

Becky

Becky ist eine der Gründerinnen von AurumH2O, wo ihre Stories auch zu finden sind.

An dieser gefiel mir besonders, an die Tür bzw. auf den Teppich zu pullern 🙂

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