Katrin und die Sperrmüllsammlung

Was hat eine Sperrmüllsammlung mit Wassersport zu tun? Ziemlich viel, wenn man über genug Phantasie und Experimentierfreudigkeit verfügt … Und von beidem hatte Katrin mehr als genug, das kann ich Euch sagen …

— Sperrmüll —

von Markus T.
markus@fromme.com

»Morgen früh ist Sperrmüllabfuhr«, meinte Katrin wie beiläufig zu mir, und ich dachte mir zuerst nichts Besonderes dabei. Wir saßen im Wohnzimmer ihrer kleinen Wohnung und sahen uns im Fernsehen einen alten Film an.

»Ist ja nicht zu übersehen«, antwortete ich. Überall vor dem Häusern stapelte sich altes Gerümpel — zerschlissene Möbel, defekte Waschmaschinen, ausgediente Rasenmäher und so weiter. »Wieso kommst du jetzt darauf? Möchtest du irgendwas loswerden?«

Katrin wandte den Kopf zu mir und sah mich vorwurfsvoll an. »Findest du etwa, daß irgendwas von meinen Sachen auf den Sperrmüll gehört?!?«

Frauen … Das hätte ich mir gleich denken sollen, daß sie meine Bemerkung als versteckte Kritik interpretierte. Warum muß man nur immer so höllisch aufpassen, wenn man sich mit einer Frau unterhält?

Mit einem Grinsen versicherte ich: »Aber nein. Ich wunderte mich nur, warum du das gerade jetzt erwähnst.«

»Och, nur so«, meinte sie zögernd und rutschte unruhig auf der Couch hin und her. »Vielleicht habe ich ja etwas Interessantes entdeckt …«

Ich konnte mir nur mit Mühe ein »Oh je!« verkneifen. Bei der letzten Sperrmüllsammlung hatte Katrin auf irgendeinem Gerümpelberg einen alten Kerzenleuchter gefunden und sich sofort in ihn verliebt.

Es war mir ein ewiges Rätsel, was sie an dem häßlichen Ding so toll gefunden hatte. Ich hatte aus meiner Abneigung keinen Hehl gemacht, aber Katrin hatte es geflissentlich ignoriert. Eine Zeitlang hatte das gußeiserne Ungetüm, das eher in Schloß Drakula oder in Frankensteins Villa gepaßt hätte, in einer Ecke neben dem Fernseher gestanden, war dann aber irgendwann stillschweigend im Keller verschwunden.

Katrin schien meine gerunzelte Stirn richtig zu interpretieren. Sie lachte auf. »Keine Sorge, es ist nichts, was ich mir in die Wohnung stellen möchte.«

»Sondern …?« fragte ich.

»Du wirst schon sehen. Laß uns einen kleinen Spaziergang machen, wenn der Film zu Ende ist. Es ist nicht weit, in einer kleinen Seitenstraße, eine Viertelstunde zu Fuß von hier.«

Mein Erstaunen wuchs. »Mitten in der Nacht? Es ist schon nach Mitternacht, da brennen nichtmal mehr die Laternen in den Seitenstraßen.«

»Das Mondlicht genügt«, versicherte Katrin mit einem Lächeln. »Morgen wäre es zu spät. Die Sachen werden in der Frühe abgeholt.«

Sie nahm mich in die Arme, küßte mich zärtlich auf die Wange und flüsterte mir ins Ohr: »Du wirst es nicht bereuen, das verspreche ich dir.«

Ihr Tonfall ließ keinen Zweifel daran, daß sie es wirklich ernst meinte. Ich war gespannt. Mir war klar, daß sie irgendwas geplant hatte, und wie ich sie kannte, konnte es sich nur um etwas Aufregendes handeln.

Ich erwiderte Katrins Umarmung und drückte sie fest an mich.

»Vorsicht!« wehrte sie ab. »Sonst mache ich noch die Couch naß. Das wollen wir uns doch lieber für später aufheben.«

Vorsichtig lockerte ich meinen Griff und sah Katrin prüfend von der Seite an. Es war das erste Mal an diesem Abend, daß sie sich anmerken ließ, daß sie eine volle Blase hatte.

Sie bemerkte meinen fragende Blick. »Mach dir keine Gedanken, es ist noch nicht dringend. Bis zum Ende des Films schaffe ich es ohne Probleme.«

»Du hast doch irgendwas spezielles vor, nicht wahr?« fragte ich ahnungsvoll. »Willst Du’s mir nicht verraten?«

Sie grinste. »Nö.«

Jetzt konnte ich es überhaupt nicht mehr erwarten. Der Film, der noch etwa eine halbe Stunde laufen würde, interessierte mich nicht mehr. Die Minuten kamen mir wie Ewigkeiten vor. Ab und zu wechselte Katrin ihre Position, schlug die Beine übereinander, beugte sich kurz vor, zupfte ihr knielanges Kleid zurecht. Unter normalen Umständen hätte ich dem vielleicht nicht viel Beachtung geschenkt, aber jetzt nahm ich natürlich an, daß dies alles auf den zunehmende Druck in ihrem Unterleib zurückzuführen sei.

Als der Film endlich zu Ende war, sprang Katrin wie von der Tarantel gestochen auf und stürmte aus dem Wohnzimmer. Selbstverständlich dachte sie nicht im Traum daran, auf die Toilette zu gehen. Ich hörte ihre Stimme aus dem Flur: »Wo bleibst du? Wir müssen uns beeilen.«

Es war Sommer, und die Nacht war mild, daher brauchten wir nichts Zusätzliches anzuziehen. So brachen wir also auf. Katrin trug ein knielanges, weites, helles Kleid. Was sie darunter trug, wußte ich nicht, aber meistens hatte sie einen einfachen weißen Baumwollslip an.

Katrin ergriff die Führung und eilte voran. Die Bewegung half ihr offenbar, die drückende Blase im Zaum zu halten. Wir verließen bald die Hauptverkehrsstraße und liefen durch schmalere Gassen. Tatsächlich: das Mondlicht war hell genug, um die Straßen und Fußwege zu erkennen. Immer wieder mußten wir einen Bogen um Möbel und andere Dinge machen, die auf den Wegen zur Abholung bereitstanden.

Es war weit nach Mitternacht, und wir begegneten niemandem, als wir durch die kleinen Seitenstraßen gingen. Die Fenster waren fast alle dunkel.

Katrin kümmerte sich nicht um die Umgebung. Sie eilte zielstrebig weiter, ohne sich umzuschauen. Wieder einmal bewunderte ich ihre Selbstbeherrschung. Sie mußte kurz davor sein zu bersten.

Schließlich waren wir am Ziel. Katrin blieb stehen und deutete auf ein altes Sofa, das auf dem Fußweg stand. Die Holzfüße waren zerkratzt, und an der Seite hatte offenbar eine Katze ihre Krallen gewetzt. Der Bezug bestand aus einem weichen Plüsch, der ein altmodisches Blümchenmuster besaß.

Ich sah Katrin fragend an. Sie setzte sich wortlos auf das Sofa, wobei sie sorgsam ihr Kleid hinten heraufschlug und darauf achtete, daß sie nicht darauf saß. Jetzt begann ich zu ahnen, was sie vorhatte.

Sie klopfte einladend auf den Platz neben sich.

»Und nun?« fragte ich, nachdem ich neben ihr Platz genommen hatte. Die Sitzpolster waren sehr weich und nachgiebig; man sank ein beträchtliches Stückchen hinein. Wir lehnten uns aneinander, und ich legte meinen Arm um ihre Schultern.

»Ist es nicht wunderbar weich und kuschelig?« seufzte Katrin, meine Frage ignorierend.

»Ja«, antwortete ich irritiert. »Du willst doch nicht etwa, daß wir es zu dir in die Wohnung tragen, oder?«

»Nein, das sagte ich doch schon. Aber weißt du …« Sie zögerte und machte ein Pause. Ich spürte wie sie zusammenzuckte. Mit einer Hand fuhr sie unter ihr Kleid, und ich konnte nur ahnen, was sie dort tat. Ihre Beine waren fest zusammengepreßt, ihre Knie zitterten.

»Alles in Ordnung?« fragte ich besorgt.

Katrin nickte, und ihre Hand kam wieder zum Vorschein. Dann setzte sie erneut zu sprechen an: »Weißt du, ich wollte schon immer mal so ein weiches Sofa als Toilette benutzen. Ist das nicht verrückt?«

Ich lachte. »Nein. Nicht verrückter als das, was wir sonst so tun.«

Sie lächelte mich an. »Daheim kann ich das ja nicht tun; ich würde meine Couch ruinieren. Und wenn ich eine Folie oder so auf den Sitz lege, ist es nicht mehr dasselbe … das fühlt sich komisch an, und ich sitze dann in einer Pfütze und es pladdert auf den Boden. Das ist nicht so toll.«

»Das klingt so, als wenn du das schonmal probiert hättest«, bemerkte ich grinsend.

Katrin nickte und grinste ebenfalls. Dann fuhr sie leise fort: »Hier bei dem alten Sofa brauche ich ja keine Rücksicht zu nehmen. Das will sowieso keiner mehr haben. Und wenn die Leute von der Sperrmüllabfuhr morgen den Geruch bemerken, werden sie denken, es sei irgendein Hund oder ein anderes Tier gewesen.«

Einen Moment lagen wir uns nur schweigend in den Armen. Dann sagte ich: »Ich finde es bewundernswert, daß du dich noch beherrschen kannst. Du mußt doch schon fast platzen.«

»Och, so toll ist das mit meiner Beherrschung auch wieder nicht, ich habe schon mindestens ein paar Tropfen verloren. Aber ich kann’s noch halten. Mal sehen wie lange noch. Auf keinen Fall mehr als ein paar Minuten.«

Deutlich spürte ich, wie ihr Körper zitterte. Ab und zu durchfuhr sie ein Zucken.

»Warum quälst du dich so?« erkundigte ich mich. »Warum machst du nicht einfach jetzt gleich Schluß?«

»Ganz einfach: Je länger ich noch aushalte, und je mehr Kraft ich aufwenden muß, umso schöner ist hinterher die Erlösung.«

Während Katrin offenbar um ihre letzten Kraftreserven kämpfte, legte ich meine Hand auf ihre Knie. Langsam fuhr ich an ihren Oberschenkeln herauf unter ihr Kleid. Hier konnte ich ihr Zittern besonders deutlich spüren. Meine Fingerkuppen strichen zärtlich über ihre heiße Haut. Katrin lehnte den Kopf zurück, schloß die Augen und ließ einen gedehnten Seufzer hören.

Als ich an ihrem Slip ankam, glaubte ich, ihre pralle Blase darunter fühlen zu können.

»Ich … schaff’s nicht mehr. Uhh … gleich ist es … soweit.« Ihre Stimme klang gepreßt, ihr Atem ging stoßweise.

Jetzt öffnete sie ihre Beine ein wenig. Ihre Oberschenkel trennten sich voneinander, und es schien, als versinke ihr Po noch ein wenig tiefer in den Sitzpolstern.

Meine Hand glitt zwischen Katrins Beine und drang etwas zwischen das Sitzpolster und ihren Slip. Beides fühlte sich noch trocken an, aber das sollte sich rasch ändern.

Plötzlich ließ sie ein »Ahh!« hören. Ihr Körper begann sich zu entspannen, während Hitze und Nässe unvermittelt meine Hand umflutete. Die dicken Sitzpolster nahmen die Flüssigkeit auf wie ein trockener Schwamm, so daß sich keine nennenswerte Pfütze bildete.

Ich sah, wie ihr Unterleib rhythmische, pressende Bewegungen machte. Jedesmal verstärkte sich der Strahl, der durch den Slip hindurch meine Finger und den Plüschbezug traf. Dabei stöhnte sie immer wieder auf. »Ah … ah, tut das gut … mhh … Es tut so gut … ah … alles herauszupressen …«

Schließlich war Katrin völlig entspannt, ihr Atem ging ruhig, das Pressen hatte aufgehört. Aber immer noch rann das heiße Naß aus ihr heraus. Sie genoß es mit geschlossenen Augen.

Auch als die Quelle versiegt war, rührten wir uns für einige Minuten nicht. Ich begann, mit den Fingern über Katrins Slip zu reiben, suchte die Stellen, an denen sie am erregbarsten war, aber sie bat mich mit matter Stimme: »Nein, bitte nicht, nicht jetzt … Ich möchte den Augenblick so noch ein wenig auskosten …«

Also zog ich die Hand wieder zurück und küßte Katrin nur sanft auf die Wange.

Nach einer Weile schob sie ihrerseits ihre Hand zu mir herüber. »Jetzt bist du an der Reihe!« Mit diesen Worten strich sie vorsichtig über die Stelle meiner Jeans, unter der mein Slip eine Beule bildete.

»Spinnst du?!« entfuhr es mir. Sofort bereute ich meinen Ausbruch. Leiser fuhr ich fort: »Sorry, aber das kann man doch total sehen. Du hast dagegen kein Problem, dein Kleid ist ja trockengeblieben.«

»Ach, stell dich doch nicht so an. Um diese Zeit werden wir niemandem begegnen. Und wenn doch, dann stellen wir uns schnell in einen Hauseingang oder so.«

Ich schüttelte zweifelnd den Kopf.

Aber Katrin ließ nicht locker. »Sei nicht unfair. Du hast es bei mir gefühlt. Jetzt will ich es bei dir fühlen. Ich möchte es doch nur so gern, weil ich dich liebe …« Die letzten Wort hatte sie nur noch in mein Ohr gehaucht. Ich spürte, wie ihre Lippen verlangend an meinem Hals saugten.

Mein Widerstand hatte jetzt etwa die gleiche Chance wie ein Stück Butter auf der Heizung. Dieses raffinierte Biest wußte genau, wie es mich herumkriegen konnte. Ich war ihr nicht böse deswegen, nein, denn ich liebte sie ebenso. Und das, was hier auf diesem alten Sofa passiert war und noch passieren würde, verband uns nur noch stärker miteinander.

Ich lehnte meine Kopf zurück und atmete tief ein und wieder aus.

Mit geschicktem Griff öffnete Katrin meinen Gürtel und den Knopf meiner Jeans. Ich glaube, sie schaute dabei nicht einmal hin. Ihr Kopf ruhte an meiner Schulter. Langsam schob sie ihre Hand zwischen die Jeans und meinen Slip. Dann hielt sie still und wartete. Sie wußte genau, daß es nur eine Frage der Zeit war, und wir hatten alle Zeit der Welt.

Allzu lange ließ ich sie nicht warten. Ich versuchte, es langsam kommen zu lassen, damit es länger dauerte. Wenn die Hose ohnehin naß wurde, dann spielte es keine Rolle, wie es passierte, also sollte es für uns so schön wie möglich sein.

Naja, ich tat es in erster Linie für Katrin. Ich selbst hatte kein wirklich gutes Gefühl dabei, unter diesen Umständen meine Sachen naßzumachen, aber Katrins Gegenwart und ihre zärtliche Zuneigung machten das doppelt wett. Die Wärme ihres Körpers, ihr Atem, ihr Herzschlag und ihre Lippen verdrängten die Gedanken an das Danach und an den Rückweg. Eine gewissen Unbeschwertheit ergriff von mir Besitz, und je länger es dauerte, desto mehr genoß ich es auch selbst.

Die Flüssigkeit durchdrang meinen Slip, floß über Katrins Hand, näßte meine Jeans und verschwand in den Tiefen der Sitzpolster.

Keiner von uns bewegte sich. Endlos lang waren wir wie erstarrt. Es war, als hätte ein Künstler ein Liebespaar in inniger Umarmung aus Stein gemeißelt. Ein romantisches Denkmal in einem Schloßgarten, das als eigentümlicher Brunnen diente.

Als es vorbei war, zog Katrin langsam ihre Hand aus meiner Hose und wischte sie an der Rückenlehne des Sofas ab. Lachend sprang sie auf. Wie sie vor mir stand und ihr Kleid glattstrich, stellte ich neidvoll fest, daß man ihr im Mondlicht wirklich nichts von dem Erlebten ansehen konnte.

»Komm!« rief sie. »Steh auf und laß dich anschauen.«

Jetzt kehrte wieder das Unbehagen zurück. Schon beim Aufstehen fühlte ich, daß mein Hosenboden triefend naß war. Es war nicht zu übersehen, daran gab es keinen Zweifel.

Katrin kicherte und schüttelte in gespielter Empörung den Kopf. »Ts ts … Wie kann einem erwachsenen Mann nur so etwas passieren. Hättest du dich nicht besser beherrschen können?«

Ich versuchte ein sarkastisches Grinsen, das mir aber vermutlich mißglückte.

Plötzlich hatte ich eine Idee. Ich ließ mich wieder auf das Sofa zurücksinken und zog Katrin, die direkt vor mir stand, zu mir heran zwischen meine geöffneten Beine. Meine Augen waren etwa auf Höhe ihres Bauchnabels. Mit beiden Händen faßte ich sie am Po und hielt sie fest, während ich meinen Mund auf ihr Kleid preßte, dort, wo ihre Scham war.

»Hey, was tust du?« fragte Katrin überrascht. Sie schien nicht daran zu denken, Gegenwehr zu leisten. Im Gegenteil, sie drehte sich ein wenig in den Hüften und bog ihren Unterleib meinem Kopf entgegen.

Ihre Frage ignorierend, massierte ich ihren Körper von hinten mit meinen Händen und von vorne mit meinen Lippen. Ich atmete den Duft ihres Körpers ein, in den sich ein wenig vom Geruch ihres frischen Urins hineinmischte. Es war himmlisch.

Schon nach kurzer Zeit spürte ich, wie ihr nasser Slip durch den Stoff des Kleides hindurchnäßte. Auf beiden Seiten bildeten sich feuchte Flecken, besonders hinten. Als ich mir über die Lippen leckte, schmeckte es ein wenig salzig und ein wenig bitter.

Ich ließ von ihr ab und blickte zu ihr hinauf. Unsere Blicke trafen sich.

Jetzt war die Reihe an mir. »Na sowas, da hat sich das große Mädchen aber naßgemacht.« Diesmal gelang mir das Grinsen.

Mit unbewegter Miene erwiderte Katrin: »Das hast du mit voller Absicht gemacht, du Schuft.« Ihr Mund verzog sich zu einem Lächeln.

Sie zog mich zu sich hoch, wir umarmten und küßten uns. Daß dabei meine Jeans weitere nasse Flecken auf ihrem Kleid hervorrief, störte keinen von uns beiden.

Schließlich gewann die Ernüchterung wieder die Oberhand. »Laß uns jetzt rasch heimgehen«, meinte ich.

Katrin zögerte. »Hmm. Eigentlich würde ich gerne in den nassen Sachen noch ein wenig herumspazieren.«

Entgeistert schaute ich sie an. »Ist nicht dein Ernst!«

»Doch. Laß uns hinüber in den Park gehen und dort eine Runde im Mondschein drehen. Wäre das nicht romantisch?«

»Schon, aber in unserem Zustand? Was ist, wenn da noch mehr Pärchen ein romantisches Stelldichein haben und uns sehen?«

»Sei doch nicht so ängstlich.« Katrin seufzte. »Selbst wenn dort noch andere Paare wie wir sind, dann sind die gewiß mit sich selbst beschäftigt und kümmern sich nicht um uns.«

Sie ergriff meinen Arm und zog mich in die Richtung, in der der Park lag. Meine Beine setzten sich in Bewegung und folgten ihr, obwohl ich es eigentlich gar nicht wollte. Oder wollte ich es doch? Ich war verwirrt. Wie würde das alles bloß noch enden …

Im Park brannte um diese Zeit nur noch jede zweite Laterne, wodurch die Wege in ein Muster von Dunkelheit und Licht getaucht wurden. Aber auch in den dunkleren Zonen spendete das Restlicht der weiter entfernt stehenden Laternen und des Mondes genug Helligkeit, um sich orientieren zu können.

Wir schlenderten gemächlich über den festgetretenen Kiesweg. Bei jedem Schritt spürte ich überdeutlich die nasse Hose. Ich fragte Katrin, wie es bei ihr war.

»Ja«, antwortete sie, »ich fühle den nassen Schlüpfer genau, und das Kleid, das sich darüber spannt und reibt. Es ist irgendwie angenehm. Ich kann’s nicht beschreiben.«

Plötzlich hörte ich in der Ferne Schritte auf dem Kies. »Du, da kommt wer!« flüsterte ich aufgeregt.

In der Nähe erblickte ich eine Bank, die neben dem Weg im Gras stand. Rasch zog ich Katrin in diese Richtung.

Katrin stellte keine Fragen und ließ sich von mir leiten. Ich ließ mich auf der Bank nieder. »Setz dich auf meinen Schoß, mit dem Gesicht zu mir.« Sie folgte meinem Wunsch und schlang die Arme um mich.

Ich legte wieder meine Hände auf ihren Po, um die nassen Flecken zu bedecken, so gut es ging. Wir küßten uns.

Nach kurzer Zeit tauchten tatsächlich zwei Gestalten im Lichtkegel der nächsten Laterne auf, die händchenhaltend den Weg entlanggingen. Aus den Augenwinkeln sah ich, wie sie uns neugierige Blicke zuwarfen und miteinander tuschelten. Ich war ziemlich sicher, daß sie den Zustand unserer Kleidung nicht erkennen konnten. Katrins Kleid verdeckte die Flecken auf meiner Jeans, und ich verdeckte größtenteils die Flecken auf ihrem Kleid. Der Rest sollte im Dämmerlicht höchstens wie ein Muster im Stoff aussehen.

Die beiden blieben stehen und küßten sich ebenfalls. Möglicherweise hatten wir sie erst auf diese Idee gebracht. Es schien eine Ewigkeit zu dauern; die beiden wollten einfach nicht verschwinden.

Aber so schlimm war das wiederum auch nicht, denn ich fühlte mich in Katrins Umarmung ziemlich wohl. Daß auch Katrin die Situation genoß, merkte ich nur wenige Augenblicke später.

Unerwartet spürte ich neue Wärme durch meinen Schritt strömen. Katrin hatte offenbar erneut ihre Schleusen geöffnet, um freizulassen, was sich in der kurzen Zeit wieder bei ihr angesammelt hatte. Es war nicht viel, aber es genügte, um bei mir ein behagliches Gefühl hervorzurufen und mich zu veranlassen, ebenfalls nochmal meine Blase zu entleeren. Wir hatten beide während des Films viel getrunken.

Erschrocken hörte ich, wie unter uns Tropfen von der Bank zu Boden fielen. Mit leisem Plitsch-Platsch bildeten unsere vereinigten Säfte eine kleine Pfütze im Gras. Es war nicht laut, aber in der nächtlichen Stille des Parks mußten es die beiden anderen deutlich wahrnehmen können.

Für einen Augenblick hoffte ich, sie könnten denken, daß unsere Küsse dieses Geräusch verursachten. Aber nein, das war Blödsinn, das klang doch ganz anders. Ich sah, wie die beiden wieder zu uns herüberschauten. Die Pfütze konnten sie in der Dunkelheit unter der Bank sicherlich nicht sehen. Ich fragte mich, was sie in diesem Augenblick dachten.

Wir erfuhren es nie. Die beiden setzten ihren Weg tuschelnd fort. Das letzte, was ich hörte, war ein Kichern und das Verklingen der Schritte auf dem Kiesweg.

»Tut mir leid«, flüsterte Katrin. »Die Versuchung war einfach zu groß, es nochmal laufen zu lassen, wie ich auf deinem Schoß saß.«

»Meinst du, sie haben Verdacht geschöpft?« fragte ich.

Sie zuckte mit den Schultern. »Sieh’s doch mal so: Wenn sie keinen Verdacht geschöpft haben, ist es in Ordnung. Wenn sie dagegen eine Ahnung davon gehabt haben, was wir taten, dann ist ihnen diese Vorstellung bestimmt nicht völlig fremd, sonst würden sie es nicht ernsthaft glauben. Und dann wissen sie, daß wir nur unseren Spaß gehabt haben.«

Als wir aufstanden, liefen uns die Tropfen an den Beinen herunter. Hand in Hand machten wir uns auf den Heimweg.

ENDE

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One Response to “Katrin und die Sperrmüllsammlung”

  1. YellowWetDream sagt:

    Oh, wieder mal eine Geschichte welche so recht nach meinem Geschmack und mir nicht ganz unbekannt in eigener Handlung ist.

    —————————————————————
    Lieber viele feuchte Träume als einen trocknen Albtraum
    *YWD*